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Deutschland – China: Verstärkte Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der Fabriken

Anlässlich eines Treffens der Normungskommission vereinbarte man eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der Fabriken in Deutschland und China. Außerdem gründete man das internationale Konsortium ICIM.

Mehr Digitalisierung zwischen China und Deutschland

In Xiamen in China trafen sich Vertretende des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und dessen Ableger DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) mit ihren chinesischen Pendants. Dabei ging es um die Normung der technischen Standards. Die gemeinsame Kommission (DCKN) vereinbarte eine engere Zusammenarbeit bei der Digitalisierung.

Gemeinsam erarbeitete man das Ziel, die Firmen der beiden Länder bei der Industrie 4.0, den digitalen Fabriken, zu unterstützen. Nur durch die Zusammenarbeit sei es möglich, internationale Standards voranzubringen. Damit könne man den technischen Fortschritt besser begleiten.

Testfeld Industrie 4.0

Konkret will man bezüglich der Industrie 4.0, der IT-Sicherheit, der künstlichen Intelligenz und den digitalen Zwillingen besser zusammenwirken. Außerdem soll es deutsch-chinesische Testfelder im Bereich der Industrie 4.0 geben. Das impliziert einen Austausch von Informationen. Besonders die Zusammenarbeit im Bereich Elektromobilität wurde von der Normungskommission unterstrichen.

Auch in Bezug auf ethische Belange will man enger zusammen arbeiten. Dabei einigte man sich auch auf moralische Aspekte bei der Normung autonomer Systeme. Des Weiteren will man Standards bei der Batterieherstellung schaffen. Dabei soll es um die Sicherheit, die Zertifizierung und den Transport von Batterien gehen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Quantentechnologie. Hierbei will man die Grundlagen für eine Standardisierung schaffen, denn in diesem Bereich gibt es noch keine einheitlichen Herangehensweisen. Das soll die Innovationskraft in den beiden Ländern erhöhen.

ICIM gegründet

Im internationalen Umfeld hat man sich auch auf die Gründung von ICIM (International Coalition of Intelligent Manufacturing) festgelegt. Hierbei sind weitere internationale Organisationen beteiligt, wie die IMAC (Intelligent Manufacturing Alliance of CAST Member Societies), die ASME (American Society of Mechanical Engineers), der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) und die IMechE (Institution of Mechanical Engineers).

Das Ziel der ICIM ist es, die Zusammenarbeit weltweit zu fördern und derart die Etablierung digitaler Fabriken zu unterstützen. Das Konsortium will auch für den internationalen Forschungsaustausch werben und ermöglicht den Austausch von Forschenden im Segment der Smart Factory zwischen den Hochschulen, der Industrie und anderen Forschungseinrichtungen.

Quelle: https://www.vde.com/de/presse/pressemitteilungen/deutschland-und-china-vereinbaren-staerkere-zusammenarbeit

Über den Autor:

David Fluhr ist selbstständiger IT-Journalist und betreibt u.a. das Portal autonomes-fahren.de. Er schreibt hier über Neuigkeiten aus der Welt des IoTs, der Industrie 4.0, der Robotik und des Machine Learnings.

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