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Fraunhofer IAO Trends der digitalen Industrie

Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sucht nach Trends im Maschinen- und Anlagebau und berät damit kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Die digitale Revolution führt zu Umbrüchen in der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Dies zeichnet sich durch den Einsatz von Künstlichen Intelligenzen, digitaler Bearbeitung und die Nutzung großer Datenmengen aus. Das Fraunhofer IAO untersucht diese Veränderungen in der Arbeitswelt, um die Vor- und Nachteile zu eruieren.

Der “Digitale Zwilling”, also ein digitales Abbild der Produktionsverfahren, ist ein solches Konzept, das vom Fraunhofer IAO untersucht wurde. Es bietet das Potenzial der Einsparungen, der Kundenbindung und der Integration neuer Services. Die Ergebnisse der Untersuchung werden für kleine und mittlere Unternehmen bereitgestellt und mit Handlungsempfehlungen angereichert.

Die digitale Revolution, die die Industrie 4.0, eingeläutet hat, beschleunigt auch die Etablierung von sogenannten Smart Services, die in den letzten Jahren stark zugelegt haben. Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, die anhand großer Datensätze angeboten werden können. Die Untersuchung des Fraunhofer IAO geht auch der Bündelung von Smart Products und Smart Services nach. Denn ganzheitliche Lösungen können den Servicegehalt erhöhen und die industrielle Produktion vereinfachen. Die Nutzung von Serviceplattformen können Unternehmen auch nach Bedarf nutzen. Das erlaubt das Baukastenprinzip.

Die Analyse mit dem Titel “Smart Services im Maschinen- und Anlagenbau” durch das Fraunhofer IAO erfolgte in der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart.

Die Handlungsempfehlungen der Fraunhofer Institute in der Studie sind, dass die Unternehmen einen Wandel vollziehen müssen: vom Produktanbieter zum Dienstleistungsunternehmen. Die Services sollten dabei einfach und verständlich gestaltet sein.

Des Weiteren muss man viele Daten sammeln. Diese müssen validiert und strukturiert werden. Die Belegschaft sollte man in den Wandel integrieren und man sollte auch dem Datenschutz viel Aufmerksamkeit schenken. Dabei gilt vor allem das Weglassen unwichtiger Daten.

Hier kann man die Studie herunterladen

Über den Autor:

David Fluhr ist Journalist und Inhaber des digitalen Magazins “Autonomes Fahren & Co”. Er berichtet regelmäßig über Trends und Technologien in den Bereichen Autonomes Fahren, HMI, Telematik und Robotik. Link zu seiner Website: www.autonomes-fahren.de

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